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| Wege zum
individuellen Lernen: |
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| Integration von Kindern
und Jugendlichen |
| mit unterschiedlichen
Ausgangssprachen |
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Das Sprachförderkonzept |
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Grundsätzliches |
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Die
Geschwister – Scholl – Gesamtschule ist eine integrierte Gesamtschule, die
ihren Schulnamen und den ihr verliehenen Titel „Schule ohne Rassismus Schule
mit Courage“ zu ihrem Leitbild gemacht hat. Beide fordern die
Schulgemeinschaft auf, den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin
individuell zu fördern in einem Lernumfeld, das soziales und tolerantes
Verhalten vorlebt und einübt. Von diesem Gedanken lässt sich auch das
folgende Sprachförderkonzept leiten, das die Förderung für alle einer
separierenden zusätzlichen Förderung für einige vorzieht. |
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Ziele des
Sprachförderunterrichts |
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Ziel dieses
Förderprogramms ist es in erster Linie allen Schülern/Schülerinnen, egal aus
welchem Sprach- und Kulturraum sie kommen, anfänglich, d.h. bis Ende der
Klasse 6, die gleichen sprachlichen Ausgangsvoraussetzungen für ein
möglichst gutes Bestehen in der Sekundarstufe I zu vermitteln, um dann
anschließend ihre bis dahin erworbenen sprachlichen Möglichkeiten
systematisch und qualifiziert weiter auszubauen. Deswegen versucht es den
Schüler/die Schülerin genau dort abzuholen, wo er/sie mit seinen/ihren
sprachlichen Fähigkeiten beim Übergang von der Grundschule zu unserer Schule
steht. Während der gesamten Verweildauer an unserer Schule wird mit ihm oder
ihr dann daran gearbeitet diese Fähigkeit gezielt, individuell und oft in
kleinen Lerngruppen weiter zu entwickeln. Darüber hinaus ist es erklärtes
Anliegen der Schule, dass der Schüler/die Schülerin neue zusätzliche
sprachliche Fähigkeiten erwirbt und erprobt. |
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Organisation
des Sprachförderunterrichts |
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Die Schullaufbahn eines jeden
Schülers/einer jeden Schülerin an der GSS beginnt mit einem umfangreichen
und detaillierten Test, der genau Auskunft über die Stärken und Schwächen im
mathematischen Bereich, über die Fähigkeit der Informationsentnahme, aber
besonders den Kenntnisstand im sprachlichen Bereich gibt. Diese Information
dient als Grundlage der individuellen sprachlichen Förderung im
Förderunterricht. |
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Dieser ist wie
folgt organisiert |
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Jeder Schüler/jede
Schülerin des 5. und 6. Jahrgangs erhält zusätzlich zum normalen
Deutschunterricht zwei Stunden Sprachförderunterricht in der Woche. Eine
Klasse bildet jeweils eine Gruppe. Für jede Gruppe stehen für diese zwei
Stunden jeweils zwei(!) Lehrkräfte zur Verfügung, die den Unterricht
organisieren. Eine Lehrkraft ist der Deutschlehrer/die Deutschlehrerin,
der/die in dieser Klasse den normalen Deutschunterricht erteilt. Die zweite
Lehrkraft ist eine weitere Deutschlehrerin/ein weiterer Deutschlehrer,
die/der sich auf den Förderunterricht spezialisiert hat und dem Team der
SprachförderlehrerInnen angehört. Durch die Doppelbesetzung ist sowohl ein
hohes Maß an binnendifferenzierenden Maßnahmen möglich, aber ebenso eine
zeitweilige Teilung der Lerngruppe, um so den Unterricht auch äußerlich
individualisieren zu können. |
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Jeder Gruppe steht für die
Zeit der Sprachförderung ein zweiter Raum zur Verfügung, i.d.R. der
Computerraum. |
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Neben diesem Förderunterricht
werden zwei LRS-Kurse angeboten, die nicht parallel zum Förderunterricht
stattfinden. So ist sichergestellt, dass die LRS-SchülerInnen auch in den
Genuss des Förderunterrichts kommen. |
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Alle in der Sprachförderung
arbeitenden LehrerInnen bilden ein Sprachförderteam, das sich nach Bedarf zu
Arbeitskonferenzen trifft. Darüber hinaus hat sich ein Kern von
DeutschlehrerInnen gebildet, deren Aufgabe es ist, den
Sprachförderunterricht zu begleiten und weiterzuentwickeln. Diese
LehrerInnen bilden auch die Gruppe, aus der die zweite Lehrkraft für den
Unterricht gestellt wird. |
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Die Teilnahme am
Förderunterricht wird im Zeugnis vermerkt mit den Prädikaten: N.N. hat am
Förderunterricht Sprache teilgenommen/erfolgreich teilgenommen/mit
besonderem Erfolg teilgenommen. |
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Modellhafte
Darstellung des Sprachförderunterrichts für die Klassen 5 und 6 |
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Bild klicken... |
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Sprachförderunterricht in den Klassen 7, 8, 9 |
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In Klasse
sieben wird kein zusätzlicher Förderunterricht erteilt. Bei Bedarf
findet eine Einzel- oder Kleingruppenförderung für besonders
förderungsbedürftige Schülerinnen und Schüler statt. |
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Für die
Klassen acht, neun und zehn steht ein detailliertes Förderkonzept zur
Verfügung, nach dem die sprachliche Förderung integriert im Fachunterricht
stattfindet. So sollen alle Deutschkurse in zwei von vier Wochenstunden mit
zwei Lehrern oder Lehrerinnen besetzt sein, wobei die eine Lehrkraft gezielt
Schüler und Schülerinnen mit sprachlichen Defiziten fördern wird. |
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Zusammengenommen versucht die Geschwister –
Scholl – Gesamtschule mit diesen umfangreichen Maßnahmen ihren Beitrag zu
einer guten und soliden Ausbildung ihrer Schülerinnen und Schüler zu
leisten, sodass diese mit ihrem Abgangszeugnis die für einen guten Start ins
Berufsleben notwendigen sprachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. |
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