Auf den Spuren
des Widerstandes
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| Berlinfahrt
von Schülerinnen und Schüler des 11er-Jahrgangs |
| In der Woche
vom 13.-16.3. 2006 suchten zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe
11 in Begleitung der Stufenleiter, Frau Dr. Pappas und Herr Hohn, und zweier
weiterer Lehrkräfte (Herr Stratmann und Herr Heinemann) die Lebens- und
Wirkorte der Mitglieder des so genannten „Kreisauer Kreises“ in Berlin auf. |
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| Der Kreisauer
Kreis, zu dem u.a. Helmuth James Graf von Moltke und Peter Yorck Graf von
Wartenburg gehörten, entwickelt sich in den Jahren 1943-44 zum Zentrum des
bürgerlich-zivilen Widerstandes gegen das NS-Regime. Aber nicht nur dessen
Beseitigung war den Kreisauern ein Anliegen, sondern sie stellten darüber
hinaus bereits Überlegungen für eine demokratische Neuordnung Deutschlands
und eine enge Zusammenarbeit der europäischen Länder nach dem Krieg an. |
| In etlichen
vorbereitenden Arbeitstreffen beschäftigten sich die Schülerinnen und
Schüler bereits vor der Berlin-Fahrt mit Daten und Fakten zum Widerstand im
3. Reich. „Manche scheinen gar nicht zu wissen, wie viel Arbeit wir in der
Vorbereitung der Berlin-Fahrt geleistet haben“, meinte Lena Spieker. Die
Mühe hat sich aber gelohnt, denn die vier Tage in Berlin wurden von allen –
Schülern wie Lehrern - als informativ und interessant erlebt. Selbst die
anstrengende Führung zu den Gedenkstätten des Widerstandes (immerhin ein
6-stündiger Fußmarsch durch Berlin) wurde als sinnvoll und gelungen
empfunden: „An einer so guten Führung, die auch zum Weiterdenken anregt,
habe ich bisher noch nie teilgenommen“, meinte Margit Günes im Anschluss an
die lehrreichen Ausführungen Maike Völkers. |
| Schülern wie
Lehrern hat die Fahrt einen großen Zugewinn an Information und darüber
hinaus viel Freude und schöne gemeinsame Erlebnisse verschafft. |
| In Vorbereitung
der Ausstellung zum Thema „In der Wahrheit leben – Aus Geschichte und
Widerstand des 20. Jahrhunderts“, die im August 2006 in der Sparkasse
Detmold zu sehen sein wird, erstellen die Schülerinnen und Schülern in den
kommenden Wochen nun eigene Produkte und setzen sich in kreativer Weise mit
dem Thema „Widerstand“ auseinander. |
| (pap) |
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