Auswertung des Praktikums im Jahrgang 10

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Wenn eine Schülerin bzw. ein Schüler nach der 10. Klasse die Geschwister-Scholl-Gesamtschule verlässt, dann hat sie / er im Idealfall vier bis fünf verschiedene betriebliche Praktika absolviert.

Im Jahrgang 8 und in der Berufsorientierungswoche zu Beginn des Jahrgangs 9 finden die Berufsfelderkundungen statt. Vor den Osterferien im Jahrgang 9 und mit dem Halbjahreswechsel im Jahrgang 10 finden die mehrwöchigen Praktika statt.

Um sich ein wenig beruflich zu orientieren, sind die Potentialanalyse, der Berufsparcours in der Mensa, der Wirtschaftsunterricht und die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit sicherlich ein erster Schritt. Die Praktika spielen aber bei der Berufsorientierung die bedeutsamere Rolle. In dieser Zeit erhalten die Schülerinnen und Schüler sehr intensive Einblicke in die Berufswelt und können sich vielfach praktisch ausprobieren. In diesem Zusammenhang bekommt das Praktikum im Jahrgang 10 eine immer wichtigere Funktion.

Die Ergebnisse des Praktikums im Jahrgang 10 zeigen im Vergleich zu den vorherigen Jahrgängen viele Übereinstimmungen.

Wie in den Jahren zuvor empfindet eine sehr große Mehrheit das Praktikum als wichtige Erfahrung und mehr als die Hälfte will das kennengelernte Berufsfeld auch weiter verfolgen.

Insgesamt wurden die Schülerpraktikanten ihrer Selbsteinschätzung nach in den meisten Fällen sehr engagiert betreut und erhielten positive Rückmeldungen.

Im Vergleich zu den vorherigen Jahren zeigte sich, dass sich Schülerinnen und Schüler für das Praktikum zunehmend schriftlich bewerben müssen. Angesichts der Tatsache, dass alle Schulformen Praktika durchführen, ist dieser Trend nicht verwunderlich. Es gibt also auch bei der Suche nach den Praktikumsplätzen mittlerweile eine gewisse Konkurrenz. Manche begehrte Praktikumsplätze sind teilweise schon über ein halbes Jahr im Voraus vergeben.

Das 10er Praktikum findet immer in den Wintermonaten statt. Dieses Jahr greift die Grippewelle sehr stark in Deutschland um sich. Außerdem war das Wetter ungewöhnlich kalt für die Jahreszeit. Zudem sind die langen Arbeitstage und die mitunter anstrengende Arbeit auch eine gewisse Belastung, an die sich der Körper erst einmal gewöhnen muss. Daher waren sehr viele Schüler und Schülerinnen im Praktikum auch mal krank.

Interessant ist die Tatsache, dass 22 Praktikanten ein spontanes Ausbildungsangebot erhalten haben. Sieben Praktikanten haben das Angebot dann auch angenommen, u.a. eine zukünftige Tierpflegerin, ein Dachdecker, ein Zweiradmechaniker für Motorradtechnik, ein Berufskraftfahrer und ein Altenpfleger. Ein Schüler hatte sogar ein echtes „Luxusproblem“, da er bereits eine Ausbildungsstelle hat und erneut im Praktikum gefragt wurde, ob er nicht seine Ausbildung dort machen möchte.

 

Allgemein, Berufsqualifizierung

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