Kunst-Exkursion der zwei 11er Grundkurse

Die Kunst – Grundkurse von D. Timmerhues-Gottschalk und U. Kloppenburg haben im Rahmen des Unterrichtsthemas „Porträt“ am 2. Mai 2018 zusammen eine Exkursion zum Felix-Nussbaum Museum in Osnabrück unternommen.

Felix Nussbaum ist ein jüdischer Maler, geboren in Osnabrück. Er versteckte sich während der Nazi-Zeit in Belgien, wurde aber noch kurz vor Ende verraten und wurde zusammen mit seiner Frau Felka Platek mit dem letzten Zug nach Auschwitz deportiert, wo er auch ums Leben kam.

Seine Bitte an die Nachwelt war: „Lasst meine Bilder nicht sterben“.

So hat die Stadt Osnabrück hat ihm ein Museum gewidmet. Gebaut wurde es 1998 von dem jüdischen Architekten Daniel Liebeskind. Liebeskind zeichnet in der Architektur den Lebensweg Nussbaums nach. Es soll kein Museum zum Wohlfühlen sein, aber zum einfühlen. Überall gibt es spitze Ecken und verloren Räume, die auf den Lebens- und Leidensweg hinweisen. Auch die verbauten Materialien haben biographische Bedeutung. Ein außerordentlich interessantes und besuchenswertes Museum fanden beide Grundkurse. Natürlich haben die Schülerinnen und Schüler auch viele Bilder und Porträts des Malers gesehen.

Das Bild zeigt beide Kurse vor dem rückwärtigen Teil des Museums

Das Bild zeigt beide Kurse vor dem rückwärtigen Teil des Museums

Kultur

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