Damit die neue Sprache nicht verloren geht – Sprachförderung im Pandemiemodus

Integrationsangebote des Jugendmigrationsdienstes der Lippischen Landeskirche

– eine Kooperation mit der Geschwister Scholl Gesamtschule Detmold

Durch die Corona bedingten Schulschließungen in diesem Jahr wurden viele ausländischen Jugendliche in ihrer Lernsituation zurückgeworfen. Damit sie ihren Rückstand aufholen können, unterstützt der Jugendmigrationsdienst nach dem regulären Schulunterricht, zusätzlich die Sprachförderung in Deutsch.

UnbenanntMit der Hilfe der Dolmetscherin Frau Bernadett Ewert, die sowohl Deutsch als auch Arabisch spricht, hilft sie Sprachbarrieren abzubauen und unterschiedliche Lernvoraussetzungen auszugleichen. Da sie selber im Irak geboren wurde und schon lange in Deutschland lebt, kann sie die Kinder und Jugendlichen nicht nur sprachlich unterstützen, sondern kann auch auf die besonderen Bedürfnisse und ihre Lebensumstände in Deutschland eingehen.

Die starke Migrationsbewegung nach Europa hat zu einer Zunahme von ausländischen Schülern an deutschen Schulen geführt. Internationale Vorbereitungsklassen sind Klassen für Schüler/innen aus dem Ausland, die zum ersten Mal in Deutschland eine Schule besuchen. Vielfach sind die Kenntnisse in der deutschen Sprache noch nicht ausreichend. Ein Großteil der Schüler stammt aus den Krisengebieten des Nahen Ostens und spricht nur arabisch. Oft sind die Jugendlichen auch nicht in der lateinischen Schrift alphabetisiert.

 

Bericht von
Joachim Köhne
Diplom-Sozialarbeiter Jugendmigrationsdienst der Lippischen Landeskirche Detmold

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