BQ Sek I

Das Konzept zur Berufsqualifikation ist sehr umfangreich. Angenehmer als sich durch die Online-Version zu klicken ist es, sich das Konzept auszudrucken. Hierfür stehen diese beiden PDF-Dateien zum Download zur Verfügung:

BQ-Konzept, Teil 1

BQ-Konzept, Teil 2

Konzept der Berufsberatung der Geschwister-Scholl- Schule für die Sekundarstufe I

 I.              Allgemeine Einführung

Die schulische Realität zeigt immer wieder den Beratungsbedarf auf Seiten von Schülern, Eltern und teilweise Lehrern auf. Die Schüler, wie auch die Eltern bedürfen einer erweiterten beruflichen Orientierung, um die Vielfalt der beruflichen Auswahl aufzuzeigen. Neben der individuellen Berufswegeplanung gibt es daneben die Säule der Lebenswegeplanung. Beide Planungsbereiche werden auf Nachfrage von Seiten der Schüler respektive der Eltern erstellt oder, wenn von Seiten der Lehrer Bedarf besteht. Hinzukommt eine Vermittlung an außerschulische Partner, die im weitesten Sinne im Bereich Beratung involviert sind.

II.            Ziel der Beratung

Ziel der Beratung ist es die schulischen Aktivitäten des Ratsuchenden zu systematisieren und individuell  zu interpretieren. Hinzukommt  der außerschulische Bereich, mit seiner Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten und beruflichen Qualifizierungsangeboten sowie Ausbildungsplätzen.

Bei der Beratung darf der Ratsuchende nicht nur in Hinblick auf seine Lern- und Verhaltensdefizite beraten werden, sondern es muss auch gewährleistet werden, dass seine Stärken, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten positiv gewürdigt werden.  Außerdem soll der Ratsuchende ein Bündel an Anlaufstellen kennen lernen, damit ihm deutlich wird, dass es neben der schulischen Hilfe auch Hilfe bei anderen stellen gibt. Für dieses Bündel baut die Geschwister-Scholl-Schule ein soziales Netzwerk auf, das den Schülern, Eltern und Lehrern zur Verfügung steht.

III.          Grundsätze der Beratungstätigkeit

Freiwilligkeit: Beratung kann immer nur erfolgreich sein, wenn sie von beiden Seiten, dem Ratsuchenden und dem Beratenden, freiwillig erfolgt. Eine Beratung kann aber auch „stark“ angeboten werden, das heißt einem Schüler wird sehr deutlich nahegelegt, dass eine Beratung für ihn sehr sinnvoll und gewinnbringend ist.

Vertraulichkeit: Eine Beratung ist vertraulich, das heißt beide Seiten vereinbaren, dass nichts von ihrem Gespräch an Dritte weitergetragen wird.

Unabhängigkeit: Die Beratung ist unabhängig, das heißt die erarbeiteten Vorschläge sind in ihrer Umsetzung dem Ratsuchenden freigestellt. Der Berater muss unabhängig beraten, berät auf der gesetzlich gegebenen Grundlage und unterliegt Weisungen.

IV.          Beteiligte an der Berufsberatung in der Sekundarstufe I

Grundsätzlich ist jeder Lehrer für die Beratung vorgesehen. Interne Fortbildungen sollen gewährleisten, dass die Beratung fundiert abläuft. Darüber hinaus gibt es an der Schule speziell geschulte Lehrer, die sich im Übergang Schule – Beruf besonders gut geschult sind. Hinzukommt der Sozialarbeiter, der ebenfalls in der Berufsberatung tätig ist.

Außerschulische Partner, wie die Arbeitsagentur und der Jobcoach des Büros für berufliche Strategien und Sprache. Hinzukommen die Berufsberater der IHK und der Handwerkskammer.

V.            Beratungsbereiche und Beratungsanlässe

  • Beratung von Schülern zur Erarbeitung eines individuellen Berufswege- und Lebenswegeplans.
  • Beratung von Eltern
  • Beratung von Lehrern

VI.          Überprüfung der Beratungstätigkeit

Durch einen Fragebogen wird in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 erhoben, welche Abschlüsse die Schüler anstreben, welche Hilfen sie benötigen, um diese Abschlüsse zu erreichen und welche Praktikums- und Ausbildungsstellen sie anstreben.

Ein weiterer Fragebogen greift gezielt die Beratungstätigkeit auf und fragt nach, wie sie von dem Ratsuchenden aufgenommen wird.

VII.        Weiterentwicklung der Beratungstätigkeit

Durch gezielte Fortbildungen wird die Qualität der Beratung gewährleistet. Weiterhin gibt es einen regelmäßigen Austausch innerhalb des Beratungsteams und mit den außerschulischen Partnern. Die Anonymität der Ratsuchenden bleibt dabei gewährleistet.

 

Weiter zu

1. Vorbereitung – Chancen eröffnen

2. Chancen erarbeiten – allgemein

3. Chancen erarbeiten – konkret

4. Chancen erweitern – Projektarbeit

5. Portfolio

 

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