5. Portfolio

Einführung eines Portfolios ab Klasse 8 und Pflege bis Klasse 10

Portfolio und was damit gemeint ist…

Zusätzlich zum BWP führen alle Schülerinnen und Schüler ein individuelles Portfolio, indem folgende Inhalte fortlaufend gesammelt werden: (DIN A4-Mappe aus Plastik mit 10 oder 20 fest eingeschweißten Einsteckhüllen)

Hülle 1            Deckblatt mit

  • Vorname, Name
  • Straße, Hausnummer
  • PLZ, Wohnort
  • Telefonnummer
  • eMail-Adresse
  • - …

Hülle 2            Inhaltsverzeichnis zur Übersicht innerhalb des Portfolios

Hülle 3            Bewerbungsanschreiben

Hülle 4            Lebenslauf (tabellarisch)

Hülle 5            Zeugniskopie 8.2

Hülle 6             Zeugniskopie 9.1 und 9.2

Hülle 7            Zeugniskopie 10.1

Hülle 8            Praktika (Kopie der Bescheinigung)

Hülle 9            weitere Kopie der Bescheinigung von zusätzlichem Praktikum

Hülle 10          Kopien von Zertifikat, ehrenamtlicher Tätigkeit, etc.

Hülle 11          Übersicht über sämtliche Bewerbungen (Chronologische Liste mit Datum, Firma, Stelle, Nachfragen und Ergebnissen)

 

Anmerkung zum Praktikum im zehnten Jahrgang

Beim Praktikum der zehnten Klassen ergibt sich das Problem, dass die Schülerinnen und Schüler viel Zeit für die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen benötigen. Gerade die SchülerInnen, die den Weg zum Abitur einschlagen wollen, benötigen gute Noten.

Das Praktikum ist vor allem für die SchülerInnen gedacht, die nach der zehnten Klasse die GSS verlassen. Dieser Gruppe müssen Praktikumsstellen vermittelt werden, die in Ausbildungsbetrieben zur Verfügung stehen. Das Ziel muss sein, dass die Jugendlichen in diesen Betrieben „kleben bleiben“ und sich damit eine Ausbildungsstelle sichern. Dafür bedarf es im Vorfeld einer guten Vorbereitung der Jugendlichen in Hinblick ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie ihres Berufswunsches. Außerdem müssen genügend ausbildungswillige Betriebe gefunden werden, die Ausbildungsstellen für unsere Schülerinnen und Schüler anbieten.

Was tun mit den Jugendlichen, die das Abitur machen wollen? In der zweiwöchigen Praktikumszeit werden diese Schülerinnen und Schüler in eine oder zwei Klassen zusammengefasst und nur in Deutsch, Mathematik und Englisch vorbereitet. Sie bekommen eine Art Crash-Kurs. Wichtig dabei ist, dass sie nicht „nur“ sechs Stunden in der Schule sind, sondern acht Stunden, um so den Jugendlichen die Gleichwertigkeit zwischen Praktikum und Schule nahezulegen.

Was soll damit erreicht werden? Das zweiwöchige Praktikum soll die Schülerinnen und Schüler mit Ausbildungsstellen versorgen, die noch keine haben bzw. sich noch immer nicht sicher sind, was sie werden wollen.

Der Crash-Kurs für die künftigen Abiturienten soll die Erfolgsquote dieser Gruppe steigern. Sinnvoll kann auch gezielter Förderunterricht sein. Zum Beispiel, dass eine leistungsstarke Gruppe neben einer leistungsschwächeren Gruppe beschult wird.

In beiden Fällen sollen die Chancen der Jugendlichen spürbar verbessert werden. Wenn dies gelingt, führt dies wiederum zu einer Imageverbesserung der Schule (was hoffentlich sich positiv auf das Schulklima niederschlägt).

 

Anmerkung zur Datenerhebung über SchülerInnen

Beratung: Laufbahn der Berufsqualifizierungsmaßnahmen je SuS

Eine effektive Beratung kann nur dann gewährleistet sein, wenn eine ausreichende Anzahl von Daten über einen Schüler bzw. eine Schülerin vorliegen. Eine Datensammlung bildet der BWP und das Portfolio. Durch Umfragen in den Jahrgängen 8,9 und 10 werden Daten über gewünschte Abschlüsse, notwendige Hilfen, Praktikumsplätze, Ausbildungswünsche u.ä. erhoben.

 

Testverfahren und Zusatzqualifikationen: Der Kompetenzcheck ist ein sinnvolles Instrument, um den Jugendlichen eine Entscheidungshilfe zu geben. Flankierend zu diesem Test sollte es weitere Tests geben, die Neigungen, Eignungen und Talente, sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten herausstellen und so den Jugendlichen und Eltern bei der beruflichen Planung helfen.

Zusätzliche Qualifizierungsangebote sollten in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern angeboten und durch diese zertifiziert werden. Beispielsweise: Sprach-Modul mit der VHS-Detmold, der ECDL mit Lift e.V. u.ä. Projekte.

 

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