2. Geschichte des GU

Der Gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf wird an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule seit 1994 angeboten. In jedem Jahrgang wurde zunächst eine der sechs Klassen als Integrative Lerngruppe geführt. Seit dem Schuljahr 2007/2008 war es möglich beginnend mit dem Jahrgang 5 eine weitere Integrationsklasse einzurichten.

Mit der Einrichtung des Gemeinsamen Unterrichts trug die Geschwister-Scholl-Schule der Forderung Rechnung, die integrative Förderung der Grundschulen, die sich in den 80-er Jahren auch in Detmold etabliert hatte, im Bereich der Sekundarstufe I fortzusetzen.

Gleichzeitig manifestierte sich der Gemeinsame Unterricht auch bildungspolitisch. Die „Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland“ sprach sich 1994 deutlich für den Gemeinsamen Unterricht aus und markierte damit einen deutlichen Richtungswechsel in der Organisation sonderpädagogischer Förderung.

Die Empfehlung bestimmt, dass die Bildung von Kindern mit Beeinträchtigungen grundsätzlich Aufgabe aller Schulen ist und versteht damit die Sonderpädagogik als „Ergänzung und Schwerpunktsetzung der allgemeinen Pädagogik“ (vgl. Kultusministerkonferenz 1994, S. 484).

Weiter zu 3. Aktuelle Situation

Zurück zu GU Übersicht

 


Comments are closed.